Psychologische Studierendenberatung Österreich

II. Die Stressreaktion

  

  1. Es wird ein stressauslösender Reiz bzw. eine stressauslösende Situation – ein sogenannter Stressor – wahrgenommen. Häufige Stressoren sind physikalische (z.B. Lärm oder Nässe), körperliche (z.B. Schmerz oder Hunger), leistungsbezogene (z.B. Zeitdruck oder Unterforderung) oder soziale Stressoren (Konflikte oder Isolation) (Kaluza, 2004).
  2. Der Stressor wird aufgrund unserer Lernerfahrungen und der damit verbundenen Einstellungen bewertet. Solche Einstellungen, die den Stress verstärken, können z.B. „Sei perfekt!“, „Sei beliebt!“ oder „Ich kann nicht!“ sein (Kaluza, 2004).
  3. Diese Bewertung löst bestimmte Gefühle (z.B. Angst oder Traurigkeit), damit verbundene Körperempfindungen (z.B. Herzrasen oder Leere im Bauch) und bestimmte Verhaltensweisen aus (z.B. eine Zigarette rauchen oder laufen gehen).