Psychologische Studierendenberatung Österreich

AUTOGENES TRAINING


Über die vermehrten Anforderungen an StudentInnen unter den verschärften Studienbedingungen wurde viel geschrieben und diskutiert. Diese Überlastung führt häufig zu übermäßigen Spannungen und Verkrampfungen. 


Überspannung verbraucht mehr an vitaler Energie, führt zu Funktionseinbußen, zu rascher Erschöpfung und vorzeitiger Abnutzung. Kann Entspannung nicht mehr ausreichend oder überhaupt nicht herbeigeführt werden, dann entwickeln sich aufgrund der dauernden Verspannung des Organismus psychische und physische Störungen. So können Abgespanntheit, Nervosität, Überreiztheit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Sprachstörungen, Herzbeschwerden, Erkrankungen an den Verdauungsorganen – um hier nur schlaglichtartig nur einige der Beschwerden zu nennen – Folgeerscheinungen von Dauerspannungen darstellen. 


Systematische Selbstentspannungsübungen, wie das Autogene Training, bieten Möglichkeit, Einfluss auf die Harmonisierung des Organismus zu gewinnen. Das Autogene Training hilft dem Menschen, einerseits seine Leistungsfähigkeit zu steigern und andererseits seine überspannten Kräfte zu harmonisieren, den Kräftevorrat zu regenerieren. Das Autogene Training trägt zu einem Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung und damit zu Ausgeglichenheit und Wohlbefinden bei.